Chronik des Instituts

Zur Geschichte des Instituts für Psychotherapie Braunschweig-Göttingen e. V.

 

1993: Die Wurzeln des Instituts gehen zurück auf ein gemeinsames Weiterbildungs-angebot von zwei Initiatoren - Prof. Dr. Peter Müller und Dr. Hartwig Steuber - ab Ende 1993, unter dem Dach der Psychiatrie Akademie am Niedersächsischen Landeskrankenhaus Königslutter.

 

1994: Unter Mitwirkung von Frau Dr. Margarethe Stubbe - Verbindung zur Deutschen Balintgesellschaft - wird aus dieser Initiative heraus ein Arbeitskreis für Psychothe-rapie Braunschweig-Göttingen gegründet. Veranstaltungsort ab jetzt ist Braun-schweig. Angeboten wird eine kontinuierliche Psychotherapieweiterbildung für Ärzte mit einem größeren Dozentenkreis.

 

1995: Umbenennung in "Arbeitskreis für Psychotherapie Braunschweig-Göttingen (Institut für Psychotherapie in Gründung)".

 

1997: Das Institut für Psychotherapie Braunschweig Göttingen gibt sich eine Satzung. Nach Einführung des Psychotherapeutengesetzes Erweiterung des Aus- und Weiter-bildungsangebotes im Bereich Tiefenpsychologie für Psychologen.

 

1998: Das Institut wird ein eingetragener Verein.

 

2002: Staatliche Anerkennung des Instituts. Ab jetzt wird eine berufsbegleitende curriculäre Weiterbildung angeboten.

 

2003: Zulassung einer Institutseigenen Ambulanz unter Leitung von Frau Dr. Herta Wetzig-Würth.

Das Institut ist in Person von Frau Dr. Wetzig-Würth vertreten in der "Arbeitsgemein-schaft Niedersächsischer Ausbildungsinstitute für Psychotherapie" zusammen mit der überwiegenden Zahl niedersächsischer Ausbildungsinstitute.

 

2006: Zertifizierte Kurse zur Psychosomatischen Grundversorgung werden fortlau-fend ins Programm aufgenommen und durchgeführt. Die Organisation liegt in den Händen von Herrn Dr. Hartmut Träger.

 

2007: Frau Dr. Susanne Goering wird zur 1. Vorsitzenden gewählt, Herr Dr. Thomas Sindern übernimmt die Aufgaben des Schatzmeisters.

Herr Dr. Hartwig Steuber wird aufgrund seiner Verdienste für den Aufbau des Instituts zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

2009:  "Von Menschen und Grenzen – Psychotherapie Ost-West". Symposium in der Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn zu den psychischen Folgen der Wiedervereinigung (s. Sonderbericht)

 

2011: Herr Dr. Sindern tritt von seinem Amt als Schatzmeister aus persönlichen Gründen zurück. Er hat sich durch kompetentes und konsequentes Haushalten und eine ausgefeilte Finanzplanung ausgezeichnet und zur Entwicklung des Instituts außerordentlich beigetragen. Seit Frühjahr 2011 ist Herr Dr. Wolfgang Völkel in das Amt gewählt.

2011: Einführung einer zusätzlichen qualifizierenden Fortbildung in Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie.

 

2013: Frau Dr. Herta Wetzig-Würth gibt im Februar 2013 ihr Amt als Leiterin der Institutsambulanz an die nächste Generation weiter. Sie bleibt Supervisorin und Dozentin des Instituts, will nach der langen Zeit an der Spitze der Ambulanz aber neue Schwerpunkte im Privatleben setzen. Frau Dr. Wetzig-Würth gehört zu den Gründungsmitgliedern des Instituts, ist seit 1993 als Dozentin und war seit 2003 im Vorstand des Instituts tätig. Sie hat die Entwicklung des Instituts als staatlich aner-kannte Ausbildungseinrichtung wesentlich mitbestimmt und vorangetrieben. Wichtig war ihr immer die Balint-Arbeit sowie die Betreuung der Ausbildungskandidaten durch Supervision und Selbsterfahrung. Sie hat sich dabei besondere Verdienste und Hochachtung erworben durch den Aufbau der Institutsambulanz, die sie bis jetzt geleitet und vom ersten Tage an aufgebaut hat. Ihr gebührt besonderer Respekt für ihren außerordentlichen persönlichen Einsatz für unser Institut. In Anerkennung die-ser Leistungen wurde sie zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Wir hoffen, noch lange auf ihren Rat rechnen zu dürfen.

Seit Frühjahr 2013 ist Frau Dr. Ilka Aden als Nachfolgerin in das Amt der Ambulanz-leitung gewählt.

Im Oktober 2013 wurde Herr Dr. Hartmut Träger nach langjähriger Vorstandsarbeit im Bereich Qualitätssicherung und Marketing verabschiedet und Frau Ursula Rutz als seine Nachfolgerin übernimmt nun diese Aufgaben.

 

2015: Im April 2015 verabschiedete sich Frau Dr. Susanne Goering von ihrem Amt der 1. Vorsitzenden und aus dem Institutsvorstand. In die Zeit ihrer Tätigkeit seit 2007 fällt 2009 das Symposium "von Menschen und Grenzen - Psychotherapie Ost-West" in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn. Die Initiative für diese von allen Teil-nehmern einhellig als ausgesprochen lehrreich und gleichermaßen berührend erleb-ten Veranstaltung ging von Frau Dr. Goering aus. Ihre Lust auf Neues, ihr Mut zum Risiko ermöglichten nicht nur diese gut besuchte Tagung. So ist ihrer Initiative die Einführung einer zusätzlichen qualifizierenden Fortbildung in Kinder- und Jugend-lichen-Psychotherapie in 2011 zu danken. Engagiert hat sie sich für alle Belange der Ausbildungskandidaten eingesetzt und die Wahl von Kandidaten-Sprechern angeregt und eingeführt. Förderlich für die Weiterentwicklung des Instituts erwies sich auch ihr über die Landesgrenzen hinaus gehendes fachliches Netzwerk.

Im April wird Herr Dr. Wolfgang Völkel zum Vorstandsvorsitzenden gewählt, die Schatzmeisterin wird Frau Dipl.-Soz.-Päd. Ursula Rutz.

 

Die Geschäftsstelle des Instituts zieht von Wolfsdorf nach Braunschweig in die Münz-straße 9 um.